20 junge Menschen reflektieren ihren Suchtmittelkonsum in den „FreD Kursen“ der Jugend- und Drogenberatungsstelle KOBRA

Im zweiten „FreD-Kurs“ im Dezember 2017 nutzten erfreulicherweise 13 junge Menschen die Möglichkeit, sich durch aktives Handeln in der Gruppe mit ihrem Suchtmittelkonsum auseinanderzusetzen.

Es wurde deutlich, dass die Teilnehmer*innen über ein sehr gutes Substanzwissen verfügen. Überwiegend waren sie bereit ihren Suchtmittelkonsum kritisch zu reflektieren und waren auch offen für alternative Handlungsweisen.

 

Besonders engagiert zeigten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Erstellung ihres persönlichen Konsumpanoramas. Diese Methode bietet die Chance das bisherige, persönliche Konsumverhalten zu visualisieren. So bekamen die Teilnehmer*innen praktische Denkanstöße für ihren zukünftigen Umgang mit Suchtmitteln. Durch die Vorstellung des Konsumpanoramas in der Gruppe hatten alle die Chance von den anderen Anwesenden Rückmeldungen zu bekommen. Es gab die Erfahrung, dass es einerseits viele verschiedene Arten des Konsums gibt andererseits aber auch sehr ähnliches Konsumverhalten.
„FreD“ bietet keine fertigen Antworten sondern motiviert die Teilnehmer*innen vor allem durch praktische Einheiten ins Handeln und in einen konstruktiven Austausch zu kommen. Aus der Evaluation dieses Kurses wurde deutlich, dass die Mehrheit der anwesenden jungen Menschen ihren Freund*innen oder Bekannten eine Teilnahme an einem „FreD-Kurs“ bei KOBRA empfehlen würde. Darüber hinaus entwickelten einige Personen durch die Teilnahme ein besseres Bewusstsein dafür, wie sie zukünftig mit ihren Problemen im Zusammenhang mit ihrem Drogenkonsum umgehen können.

Im Jahr 2017 haben wir mit zwei „FreD-Kursen“ insgesamt 20 Jugendliche und junge Erwachsene erreicht.

 

Der nächste FreD-Kurs bei KOBRA findet am 23. + 24.02.2018 statt.