Substitution

Für Menschen, die mit Opiatersatzstoffen substituiert werden bieten wir in allen unsereren Außenstellen verschiedene Formen der ambulanten Begleitung an. Wir orientieren uns dabei an den landeseinheitlichen Standards für die psychosoziale Betreuung bei Substitutionsbehandlung in Baden Württemberg (2009) und den Positionspapieren der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen „Psychosoziale Betreuung“ (2010) und „Kindeswohl und Substitution“ (2014) .

Begleitung

Regelmäßige Begleitung deren Häufigkeit dem individuellen Unterstützungsbedarf angepasst wird (wöchentlich bis quartalsweise Gespräche). Inhalte und Ziele der Gespräche werden mit den Betroffenen und der behandelnden Arztpraxis erarbeitet und abgestimmt. Bei Bedarf finden persönliche Dreiergespräche in der Arztpraxis statt. Eine Schweigepflichtentbindung zwischen der substituierten Person, der Drogenberatung und der Arztpraxis ist erforderlich. Die Arztpraxis erhält am Ende jedes Quartales eine schriftliche Rückmeldung über den Verlauf der Begleitung, diese ist mit den Betroffenen abgestimmt.

Beratung

Die Gespräche finden auf Initiative der Betroffenen oder der Arztpraxis statt. Es gibt einen aktuellen, konkreten Unterstützungs- bzw. Veränderungsbedarf. Wenn dieses Ziel erreicht ist wird die Beratung beendet.

Jahresgespräche

Jahresgespräche dienen in erster Linie der Standortbestimmung und sind sinnvoll bei substituierten Menschen, die weder einen kontinuierlichen noch einen punktuellen Betreuungsbedarf äußern und bei denen die Lebenssituation als stabil eingeschätzt wird.

Sollten substituierte Menschen kein eigenes Anliegen äußern und keine psychosoziale Betreuung wünschen, informieren wir im Gespräch über unsere Angebote und stellen auf Anfrage Gesprächsbescheinigungen aus.

Wir kooperieren mit den substituierenden Ärztinnen und Ärzten in der Region und sind in Qualitätsfragen mit den Drogenberatungsstellen in Freiburg, Drogenhilfe Freiburg und Emmendingen, Jugend- und Drogenberatung emma vernetzt.